"Mit der Natur, nicht gegen die Natur."

 

Ursprünglich eine Kombination aus Viehzucht und Ackerbau, beschäftigen wir uns heute - neben dem Beerenobst - auch mit dem Ackerbau. Das kontinentale Klima des Weinviertels und der geringe Niederschlag von durchschnittlich 450 mm pro Jahr sind dabei jedoch eine Herausforderung.

Sowohl im Bereich der Beeren als auch im Ackerbau arbeiten wir nach den strengen Richtlinien des biologischen Landbaus von Bio Austria und werden regelmäßig kontrolliert. Unsere Philosophie ist es jedoch, nicht nur die Richtlinien zu übertreffen, sondern auch die oft nicht beachtete Bodengesundheit zu berücksichtigen. Daher verwenden wir extensive, pfluglose Bodenbearbeitung, welche den Boden nachweislich verbessert, denn:

"Der Boden ist der Grundstock allen Lebens."

Für unsere pfluglose Bodenbearbeitung verwendeten wir bisher ein Universalgerät ("Eco Dyn"), mit welchem das Grubbern, das Stürzen der Getreidestoppeln und die Neuaussaat  in einem Arbeitsgang erledigt werden können. Als Weiterentwicklung davon kommt neuerdings ein speziell angefertigter Leichtgrubber mit zwei aufgebauten Sämaschinen zum Einsatz. Dabei wird der Boden nur mehr 5 – 6 cm tief bearbeitet. Diese Kombi-Geräte reduzieren die Anzahl der notwendigen Überfahrten auf den Feldern, was einerseits die Bodenstruktur und die Bodenlebewesen im geringst möglichen Maß beeinflusst und andererseits eine Energieeinsparung im Sinne einer nachhaltigen Landwirtschaft darstellt. 

Um die Bodenstruktur weiter zu verbessern und langfristig Humus auf unseren Feldern aufzubauen, werden unsere Äcker ganzjährig begrünt. Zum Einsatz kommen dabei verschiedenste Kleearten sowie diverse Gras-Klee-Mischungen (z.B. "M2").

In unserer Fruchtfolge finden sich unter anderem Qualitätswinterweizen, Speiseroggen, Braunhirse, Triticale, Körnermais und Speisesoja. Weiters wird auf über 20 % unserer Äcker Luzerne bzw. Klee angebaut, welche wir mähen, das Heu anschließend zu großen, runden Ballen pressen und es als Dünger im Beerengarten einstreuen.